
Einen Einstand nach Maß in die neue Spielzeit feierten die Innstädter gegen den Tabellenvierten der Vorsaison. Die Grobauer-Elf war gnadenlos effektiv im Ausnutzen ihrer Torgelegenheiten und feierte am Ende einen etwas glücklichen Erfolg gegen einen starken Gegner.
Los ging es schon mit der ersten Angriffsaktion: Abschlag Valentin Zeiler auf Kevin Grobauer, der mit einem schnellen Pass in die Spitze auf Adrian Feil. Mit einer schnellen Drehung ist dieser an seinem Bewacher vorbei, behält allein vor dem Tor die Ruhe schiebt zur frühen Führung ein (2.). Im Anschluss spielte aber vor allem der Gast aus Velden-Eberspoint, angetrieben vor allem vom agilen Außenstürmer Jonas Brambs, der die ASCK Defensive ein ums andere Mal vor Probleme stellte. Doch außer Ballbesitz und Spielkontrolle brachten die vom ehemaligen Simbacher Goalie Andi Kirschner betreuten Gäste wenig Zwingendes in der Offensive zu Stande, ein Fernschuss von Maximilian Hampe war die einzig nennenswerte Szene vor der Pause.
Nach dem Seitenwechsel bot sich ein ähnliches Bild. Velden drängte auf den Ausgleich, der ASCK konnte nur wenig für Entlastung sorgen. Wenn, dann aber richtig: Kevin Grobauer mit einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte, über Feil und Salkanovic kam der Ball zu Basti Damböck, der das Leder aus 11m flach am Keeper vorbei zum 2:0 ins Tor schob (61.). Aber der FCVE gab nicht auf, ein Fernschuss von Josua Rusch schlug zum Anschlusstreffer im kurzen Eck ein, TW Valentin Zeiler sah dabei nicht gut aus (74.). Nun witterten die Gäste Morgenluft, raubten sich aber selbst aller Hoffnung. Keeper Kilian Rupprecht spielte den Ball unbedrängt Adrian Feil in die Füße, der keine Mühe hatte, das 3:1 zu erzielen (81.). Aber noch war nicht Schluss, mit einem schmeichelhaften Strafstoß verkürzte der Gast nochmals auf 3:2 (89.) und warf nun alles nach vorne. Doch ein weiterer kapitaler Abwehrschnitzer des FCVE brachte die endgültige Entscheidung, wieder war Adrian Feil nach einem Fehlpass auf und davon, umkurvte erneut den Torhüter und schob zum Endstand ein (90.+1).
Thomas Pinzl
