Simbach b. Landau

So hatte sich die Grobauer-Elf den Ausflug zum Namensvettern nach Simbach bei Landau ganz und gar nicht vorgestellt. Anstatt des erhofften Punktgewinns setzte es eine herbe Pleite gegen eine keineswegs übermächtige Heimelf. Mit 4:0 mussten sich die Innstädter am Ende geschlagen geben und müssen in den verbleibenden Spielen nun unbedingt punkten, um noch den Relegationsrang zu erreichen. Ohne Kapitän Christoph Damböck und Adrian Feil traten unsere Jungs die Reise an, dafür war Sheriff Oseni wieder mit von der Partie.

Zu Beginn überließen die Hausherren dem Gast das Spiel, zogen sich weit zurück und lauerten auf Fehler des ASCK, um dann schnell und meist mit langen Bällen nach vorne zu spielen. Die Innstädter zeigten sich als gute Gäste und verteilten jede Menge Geschenke. Nach einer Viertelstunde der erste schwerwiegende Ballverlust in der eigenen Hälfte, das Leder kam zu Sturmtank Tobias Lieb, der am linken Strafraumeck Jonas Nöscher aussteigen ließ und trocken ins lange Eck zum 1:0 vollendete. Und nur wenig später ein weiterer katastrophaler Fehlpass vor dem eigenen Sechzehner, Daniel Grubwinkler legte quer an den Fünfmeterraum und Simon Husel hatte keine Mühe, den Ball zum 2:0 über die Linie zu drücken (24.) – mit nur zwei Torschüssen und ohne selbst viel dafür getan zu haben, lag „das falsche Simbach“ bereits mit zwei Toren vorn. Die beste Chance für die Innstädter bot sich für Lukas Lindner, dessen Schuss im Anschluss an einen Freistoß gerade noch vor der Linie geblockt wurde. Ansonsten war offensiv vom ASCK wenig zu sehen. Nach der Pause kam Marius Manole für Dino Salkanovic und zunächst schien es, als würden die Mannen von Kevin Grobauer wieder zurück ins Spiel finden, Einsatz und Engagement stimmten nun und die Gastgeber hatten Glück, dass TW Aigner einen abgefälschten Schuss von Manole gerade noch ablenken konnte und beim anschließenden Kampf um den Ball kein Simbacher in Abschlussposition kam. Vorne kein Glück und hinten Pech, im Gegenzug verlor Felix Hornung im Mittelfeld das Leder an Tobias Lieb, der fand im Rückraum Oliver Preiß, dessen Abschluss unhaltbar zum 3:0 einschlug (61.). Beim vierten Gegentreffer war die Abwehr des ASCK im kollektiven Tiefschlaf, wieder bediente Lieb einen seiner Kollegen im Rückraum, diesmal vollendete Robert Perstorfer zum 4:0 Endstand (67.). 

Thomas Pinzl