Kelheim

Die Hoffnung lebt beim ASCK Simbach. Durch den überraschenden Heimerfolg gegen den Tabellendritten ATSV Kelheim bleiben die Innstädter mittendrin im Kampf um den Relegationsplatz und können weiter auf den Klassenerhalt hoffen. 

Nach zehn Minuten wehrte Torhüter Moritz Reng einen Flachschuss von Lukas Lindner gerade noch zur Ecke ab. Die anschließende Hereingabe flog quer durch den Strafraum zunächst an Freund und Feind vorbei, ehe Felix Hornung goldrichtig stand und das Leder zum frühen 1:0 für Simbach über die Linie bugsierte. Der Jubel über diesen Treffer war kaum verhallt, da verlor Keeper Reng nach einem katastrophalen Rückpass den Ball im eigenen Strafraum an Sheriff Oseni, der den besser postierten Alexander Fuchshuber am Elfmeter punkt fand. Der Routinier hatte keine Probleme, ins leere Tor zu vollenden, nach einer Viertelstunde hieß es schon 2:0 für die Grobauer-Elf. Und wäre nicht die Chancenverwertung schon während der gesamten Saison ein großes Problem beim ASCK, man hätte nach dreißig Minuten auch schon drei oder vier Treffer auf dem Konto haben können. So aber kamen die Gäste mit der ersten gelungenen Offensivaktion zum Anschluss, Samar Ettalii war der Torschütze (34.). Und als kurz vor der Pause Niclas Prinzhorn zum schmeichelhaften Ausgleich traf, wurden endgültig Erinnerungen an das 2:2 im Hinspiel wach. Doch diesmal schlug die Heimelf noch einmal zurück. Noch vor der Pause wehrte Torhüter Reng eine Flanke vor die Füße von Sheriff Oseni ab, der unbedrängt von der Strafraumkante abzog und platziert zur erneuten Führung für den ASCK traf. 

Nach der Pause warf der Favorit alles nach vorne, dadurch ergaben sich naturgemäß Räume für die Innstädter. Die Gästeelf fand kein Mittel gegen die Defensivreihe der Hausherren, Angriff um Angriff verpuffte ohne große Torgefahr. Im Gegenteil, die klareren Gelegenheiten hatten die Hausherren, doch erneut war die Chancenverwertung mangelhaft, so dass bis zum Schlusspfiff des souveränen SR Dominik Speiseder gezittert werden musste, ehe der wichtige Heimsieg unter Dach und Fach war.

Kevin Grobauer (Trainer ASCK Simbach): „Ein unterm Strich verdienter Sieg für uns. Das Tor zum 3:2 noch vor der Pause war extrem wichtig und hat uns ein gutes Gefühl für die zweite Halbzeit gegeben. Nach der Pause haben wir alles weg verteidigt, kaum etwas zugelassen und müssen eigentlich früher den Deckel drauf machen.“

Thomas Pinzl