Vorbericht 3. Spieltag Bezirksliga West

Frühes Gipfeltreffen in Landshut

ETSV 09 und SpVgg Osterhofen wollen weiße Weste behalten +++ Geiselhöring reist zum Aufsteigerduell nach Haberskirchen

Nach zwei Spieltagen von einem Spitzenspiel zu sprechen, dürfte zwar etwas verfrüht sein. In diesem Fall könnte dieser Ausdruck jedoch angemessen sein. Denn sowohl der ETSV 09 Landshut als auch die SpVgg Osterhofen zählen zu den Spitzenmannschaften der Liga und treffen nach jeweils zwei Siegen im direkten Duell aufeinander. Auch der Aufsteiger aus Geiselhöring ist noch ohne Punktverlust und will diese Bilanz auch beim Mitaufsteiger in Haberskirchen wahren. Auf das erste Erfolgserlebnis warten nach wie vor der ASCK Simbach, der ASV Steinach, die Aufsteiger TSV Abensberg und TSV Gangkofen sowie der FC Dingolfing, dessen Gastspiel beim FC Gergweis wegen des Dingolfinger Altstadtfestes allerdings auf Mittwoch, 7. August verlegt wurde.

ETSV 09 Landshut - SpVgg Osterhofen-Altenmarkt (Samstag, 15 Uhr)

Schon am dritten Spieltag kommt es im Stadion an der Siemensstraße zu einem Spitzenspiel, denn der gastgebende ETSV 09 und der Gast aus Osterhofen sind noch ohne Punktverlust. "Wir wollen gegen die starken Gäste aus Osterhofen unsere Miniserie fortsetzen und uns ganz vorne etablieren", sagt Pressesprecher Gerd Gmeinwieser, dessen Coach Sepp Summerer bis auf die verletzten Burim Sadriji und Felix Brütting den gesamten Kader zur Verfügung hat. Die Gäste scheinen aus der vergangenen Saison die richtigen Lehren gezogen zu haben und haben mit zwei Siegen einen Traumstart hingelegt. "Wir sind gut in die Saison gestartet, aber jetzt erwartet uns mit Landshut meines Erachtens der Topfavorit dieser Liga, ein ganz anderes Kaliber. Wir gehen als Außenseiter in dieses Spiel und wären mit einem Punkt schon sehr zufrieden", meint Spielertrainer Andreas Kölbl, der ohne Mark Sipos (Rippenbruch), Stefano Gigliola und wohl auch Matthias Schubert auskommen muss.

TSV Vilsbiburg - TSV Abensberg (Samstag, 15 Uhr)

Nach der deutlichen Auftaktniederlage gegen Geiselhöring hat der TSV Vilsbiburg mit dem 1:1-Remis im Derby gegen Velden das erste kleine Erfolgserlebnis eingefahren. "Der verdiente Punktgewinn in Velden gibt uns Auftrieb und stärkt nach dem schwachen Auftaktspiel das Selbstbewusstsein. Auf diese Leistung gilt es aufzubauen und auch gegen Abensberg zu punkten", hofft Abteilungsleiter Josef Perzl, der den längerfristigen Ausfall von Herbert Huber vermeldet. Dessen Rolle als Abwehrchef übernimmt wohl Youngster Manuel Aumeier. Noch ohne Glück agiert bisher der Aufsteiger aus dem Landkreis Kelheim, der nach zwei Partien noch ohne Punkt dasteht. "In Vilsbiburg wollen wir auf jeden Fall etwas Zählbares mit nach Hause nehmen. Minimalziel ist daher ein Punkt und wir werden alles geben, um einen klassischen Fehlstart zu vermeiden", berichtet Abteilungsleiter Sebastian Kneitinger, der eine ganze Reihe an Ausfällen zu beklagen hat. Neben den verletzten Stefan Gruber (Patellasehnenentzündung) und Torhüter Andreas Reischl (Handverletzung) fallen auch noch Kapitän Sebastian Bäcker (Rippenprellung), Martin Münzberg (Urlaub) und Spielertrainer Maximilian Glamsch (beruflich verhindert) aus.

TSV Langquaid - SSV Eggenfelden (Samstag, 16 Uhr)

Die bisherige Bilanz dieser beiden Kontrahenten fällt mit einem Sieg und einem Unentschieden exakt gleich aus. Nicht zuletzt deshalb dürften die Zuschauer ein Duell auf Augenhöhe erwarten. "Eggenfelden hat in allen Mannschaftsteilen gute Kicker, daher ist für uns kein leichtes Spiel zu erwarten. Prunkstück der Gäste war letzte Saison die sehr starke Defensive, hier wird sich zeigen wie gut unsere Offensive ist", sagt TSV-Spielertrainer Bastian Haselbeck, den keine großen Personalsorgen plagen. Die Gäste aus dem Rottal haderten trotz des Punktgewinns in Frauenbiburg mit der mangelhaften Chancenauswertung und wollen die weite Reise ins Laabertal nicht - wie in der vergangenen Saison - noch einmal umsonst antreten. "In Langquaid erwartet uns wie immer ein harter Kampf, aber wir werden ohne Furcht auftreten, unser Spiel durchziehen und natürlich wie immer das Maximum anpeilen. Wir sind auf einem sehr guten Weg und haben mit dem TSV zudem noch eine dicke Rechnung offen", weiß Teammanager Johannes Stinglhammer, der noch um die Einsätze der angeschlagenen Christian Birkner, Christian Hauser, Mario Bichlmeier, Markus Münsch und Cristian Hardau bangt.

Simbach hofft im Derby in Gangkofen auf erste Punkte.

TSV Gangkofen - ASCK Simbach (Samstag, 17 Uhr)

Trotz zweier Niederlagen wirft man beim TSV Gangkofen die Flinte noch lange nicht ins Korn. "Unsere junge Mannschaft lernt gerade, was es heißt, Lehrgeld zu bezahlen. Jede kleine Unkonzentriertheit wird sofort bestraft, aber dennoch machen wir auch bei der Systemumstellung auf Viererkette Schritt für Schritt nach vorne", berichtet TSV-Abteilungsleiter Peter Stöger. Viel brisanter ist dagegen die Situation beim ASCK Simbach, der etwas überraschend ebenfalls noch ohne jeden Punkt und sogar noch ohne eigenen Torerfolg dasteht. "Nach dem ernüchternden Saisonstart sind wir jetzt im Derby in Gangkofen schon etwas unter Druck. Wir wollen natürlich punkten, aber da muss die Mannschaft anders auftreten als am Mittwoch gegen Gergweis. Besonders das Offensivspiel bereitet Kopfzerbrechen, zu einfallslos agiert das Team bisher im Spiel nach vorne", kritisiert Abteilungsleiter Andreas Schreiner, der nur das Fehlen von Florian Straßer (Muskelfaserriss) bekannt gibt.

TSV Velden - ASV Steinach (Samstag, 17 Uhr)

Mit dem zweiten unnötigen Unentschieden binnen zwei Tagen setzte der TSV Velden seinen rein ergebnisbezogen mäßigen Start fort. "Wir haben wieder viel Aufwand betrieben, aber uns nicht dafür belohnt. Ab sofort müssen wir unsere Chancen einfach besser nutzen", fordert Veldens Coach Max Klaffl. Ganz andere Probleme haben dagegen die Gäste, die nach zwei Niederlagen bereits unter Zugzwang stehen. "Mit der Heimschlappe gegen Langquaid ist der befürchtete schwache Saisonstart eingetreten. In Velden sind die Hoffnungen auf einen Punktgewinn nicht allzu groß, aber die Mannschaft will natürlich trotzdem ein ehrenvolles Resultat", so ein zurückhaltender ASV-Sprecher Johann Fellinger, der neben den Ausfällen von Stefan Mandl, Alex Bosl und Manuel Müller vor allem Probleme auf der Torwartposition sieht. Denn nach der Verletzung von Stammtorwart Thomas Seidl hat sich auch Ersatzmann Thomas Laudenklos mit einer roten Karte außer Gefecht gesetzt.

Haberskirchen will Mitaufsteiger Geiselhöring ein Bein stellen.

SpVgg Haberskirchen - TV Geiselhöring (Sonntag, 17 Uhr)

Absolut zufrieden können die beiden Aufsteiger mit dem Saisonstart sein. Besonders die Gäste überzeugten mit zwei Siegen in Vilsbiburg und gegen Abensberg und könnten sich mit einem weiteren Dreier bereits ganz oben festsetzen. "In Haberskirchen erwartet uns der große Unbekannte, aber zu was sie fähig sind haben sie gegen Dingolfing gezeigt", weiß Trainer Wig Räuschl, der nahezu auf den gesamten Kader bauen kann. Die Euphorie bei den Hausherren ist nach der Niederlage in Osterhofen zwar wieder etwas verflogen, dennoch will man sich zuhause gegen den starken Mitaufsteiger nicht kampflos ergeben. "Die Niederlage in Osterhofen war verdient, aber am Sonntag auf unserer heimischen Anlage wollen wir uns wieder besser präsentieren und es dem Mitaufsteiger möglichst schwer machen. Das wird allerdings nicht einfach, weil sie sich schon sehr gut verstärkt haben", meint Abteilungsleiter Christian Schießleder.

SV Frauenbiburg - SpVgg Niederaichbach (Sonntag, 17 Uhr)

Jeweils vier Zähler haben der SV Frauenbiburg und die SpVgg Niederaichbach nach zwei gespielten Matches auf dem Konto. "Wir sind mit unserem Saisonauftakt bisher sehr zufrieden und wollen versuchen, gegen Niederaichbach weitere Punkte zu verbuchen. Ich freue mich auf dieses Nachbarschaftsderby, bei dem die Stimmung bisher immer sehr gut war“, sagt SVF-Spielertrainer Michael Selbitschka, der ebenso nicht einsatzfähig ist wie Alexander Hoffmann und Fabian Gruber. Auch sein Gegenüber Herbert Hasak zieht eine ordentliche Bilanz des Auftakts seines Teams. "Wir sind froh, schon mal vier Punkte eingefahren zu haben. Die Mannschaft profitiert aktuell enorm von den Neuzugängen, denn sonst könnten wir die Ausfälle von sechs bis acht Spielern nicht verkraften. Das ist aber kein Grund zum Klagen, vielmehr wollen wir dem klaren Favoriten aus Frauenbiburg ähnlich wie in den letzten beiden Jahren wieder ein Bein stellen", hofft der Übungsleiter, der zwar wieder auf Daniel Siglhofer und Max Gauckler bauen kann. Dafür fehlen sicher Waldemar Lebsack, Dominik Keutel, Manuel Eberl, Alex Schätz, Stefan Gerstl und Alex Eisenreich und hinter Thomas Zierer und Markus Winter stehen dicke Fragezeichen.

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