Auch im zweiten Heimspiel innerhalb weniger Tage gab es keine Punkte für den ASCK Simbach. Gegen einen abgezockten FC Töging zog die Elf von Heiko Schwarz mit 1:2 den Kürzeren. Wie schon im Nachholspiel unter der Woche gegen den VfB Hallbergmoos boten die Innstädter zwar über weite Strecken eine ansprechende Leistung, erneut fehlten aber Durchschlagskraft und Abgeklärtheit im Spiel nach vorne.

Dabei standen die Vorzeichen denkbar schlecht: neben den länger verletzten Christoph Behr und Christoph Huber fielen auch noch Coach Heiko Schwarz (Zerrung) und Michael Spielbauer (erkrankt) aus, Dustin Huber und Jakob Nüßlein rückten in die Startformation.

Der Simbacher Youngster war es auch, der nach zwei Minuten bereits die erste Großchance für seine Mannschaft vorbereitete. Nüßlein verlängerte den Ball prima in den Lauf von Adis Sistek, der alleine auf den Kasten zulaufen konnte, aber TW Welder de Souza Lima parierte den Schussversuch glänzend.

Die Gäste aus Oberbayern traten nach vier Siegen in Serie mit viel Selbstvertrauen auf und ließen zu Beginn den Ball sicher in den eigenen Reihen laufen, taten sich aber schwer, die gut gestaffelte Defensive des ASCK in Verlegenheit zu bringen. Ein erster Kopfballversuch von Birol Karatepe nach gut zehn Minuten war zu unplatziert. Knapper ging es schon zu bei einer Direktabnahme des gleichen Spielers nach einem Eckball von der linken Seite. Simbachs Jens Maser konnte das Leder gerade noch mit dem Kopf abblocken. Die beste Chance bis dahin bot sich Goalgetter Christoph Steinleitner, der eine scharfe Hereingabe von Linksaußen Sergei Volkov nur knapp verpasste (20.). Auf der anderen Seite verstecken sich auch die Innstädter keineswegs. Alessandro Belleri steckte super durch auf Adis Sistek, wieder geht der Simbacher Außenspieler auf den Keeper zu – diesmal ist der Winkel zu spitz und der Abschluss zu unplatziert, der Ball streicht weit am Tor vorbei (23.). Kurz darauf eine ähnliche Situation. Diesmal bediente Benjamin Schlettwagner per Direktzuspiel Jakob Nüßlein, TW de Souza Lima verkürzte den Winkel geschickt und blieb erneut Sieger im Duell Eins-gegen-Eins. Wieder zwei gute Chancen, die die Heimelf nicht nutzen konnte. Vor der Pause kamen die Oberbayern wieder besser ins Spiel. Nach Fehler von Dustin Huber hatte Vitalij Blinov plötzlich viel Platz auf der linken Seite, seine Hereingabe verpasste Sergej Volkov nur um Zentimeter (38.). Als sich alles schon auf ein leistungsgerechtes Remis zur Pause eingestellt hatte, schlug der FC Töging plötzlich doch noch zu. Einwurf auf der linken Seite, das Leder kommt zu Steinleitner, der zieht zur Mitte und schüttelt seinen Bewacher ab, dann steckt der Torjäger klasse durch auf Sergej Volkov, der aus 11m Fabian Taube keine Abwehrmöglichkeit lässt (45.), ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für einen Gegentreffer, unmittelbar nach dem Anstoß pfiff SR Woock zur Pause.

Gleich nach Wiederbeginn hielt de Souza Lima seine Farben im Spiel. Haris Sistek zirkelte einen Freistoß aus 25m aufs Tor, aber der Töginger Keeper fischte den Ball mit einer Glanzparade aus dem Winkel. Die Gäste kamen nun immer stärker auf und störten die Heimelf schon früh in der eigenen Hälfte. Simbach hatte zu Beginn der zweiten Halbzeit sichtlich Mühe, sich zu befreien. Töging war aber zu wenig zielstrebig und konnte kein Kapital aus dieser Überlegenheit schlagen. Nach gut einer Stunde stellte sich die Schwarz-Elf wieder besser auf die Spielweise der Gäste ein. Hoffnung keimte bei den Innstädtern auf, als Christoph Steinleitner nach siebzig Minuten vom Platz flog. In der bis dahin absolut fairen Partie trat der Töginger Goalgetter auf Höhe der Mittellinie völlig unmotiviert ohne jede Chance den Ball zu spielen Haris Sistek von hinten in die Beine, SR Woock zögerte keine Sekunde und schickte Steinleitner zum Duschen. Die Gäste wirkten allerdings in Unterzahl deutlich gefährlicher als zuvor, auch weil der ASCK nun unbedingt den Ausgleich wollte und weiter aufmachte. Der eingewechselte Martin Stefcak verpasste die Vorentscheidung, TW Fabian Taube spielte gut mit und war einen Tick früher am Ball als der Töginger Stürmer. Die Partie wogte nun hin und her. Über Fabian Hofbauer und Jakob Nüßlein kam Kevin Grobauer in aussichtsreicher Position zum Abschluss, sein Versuch geriet aber zu zentral und stellte de Souza Lima vor keine Probleme. Gerade als der ASCK die Schlussoffensive einleiten wollte, kassierte die Mannschaft das 0:2. Ein langer Ball rutscht auf der linken Seite durch, Andreas Bobenstetter hat viel Zeit und bedient Martin Stefcak, der in der Mitte keine Mühe hat, das Leder in die Maschen zu schieben (80.). Die Innstädter gaben aber weiter nicht auf und wurden endlich auch belohnt. Kevin Grobauer luchste Daniel Ziegler in der eigenen Hälfte den Ball ab, fackelte nicht lange und schoss aus 16m platziert zum 1:2 Anschlusstreffer ein (83.). Nun warf die Heimelf alles nach vorne. Letzte Minute, Einwurf von links weit in den Sechzehner. Der Ball wird abgewehrt, Fabian Hofbauer kommt an den Ball, zieht ab – aber das Leder streicht am linken Pfosten vorbei. Das war die letzte Aktion der Partie, danach war Schluss.

Wieder hat es der ASCK nicht geschafft, sich für eine engagierte Leistung auch zu belohnen. Mit etwas mehr Glück und Ruhe im Abschluss wäre auch diesmal durchaus mehr drin gewesen.

Im Nachholspiel musste sich der ASCK Simbach den Gästen aus Hallbergmoos am Ende mit 0:3 geschlagen geben. Dabei enttäuschte die Heimelf über weite Strecken der Partie keineswegs und hielt gut mit. Letztlich muss man sich seitens der Innstädter aber eingestehen, dass im Spiel nach vorne oft die nötige Durchschlagskraft fehlte und selten Torgefahr ausgestrahlt wurde.

Heiko Schwarz stellte gegenüber dem 1:0 Sieg in Bogen nur auf der Torwartposition um: Andreas Brenzinger übernahm für den verhinderten Fabian Taube. Die insgesamt flotte und teilweise sehr harte geführte Begegnung wurde von den Abwehrreihen bestimmt. Torchancen waren zunächst Mangelware, lediglich Distanzschüsse sorgten für Gefahr. So schoss Alfred Neudecker aus 16 Metern über den Kasten von Andreas Brenzinger (6.), auf der anderen Seite verzog Belleri deutlich (19.). Für die beste Möglichkeit der Gäste sorgte aber Kevin Grobauer, der einen Rückpass auf Andreas Brenzinger spielt, hierbei aber übersieht, dass dieser zu weit vor seinem Tor steht. In letzter Sekunde konnte aber der Simbacher Schlussmann das Leder von der Linie schlagen (28.). In Minute 38 ließ Haris Sistek seine Klasse aufblitzen, setzte sich auf der linken Angriffsseite durch und sein gewaltiger Abschluss aus 25 Metern konnte TW Ferdinand Kozel abwehren. So gingen beide Teams mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause. Bereits in Durchgang eins mussten die Trainer wechseln, Heiko Schwarz und Florian Wolf zogen sich ohne Fremdeinwirkung Verletzungen zu.

Der zweite Abschnitt war geprägt von einigen Fouls, das ein oder andere Einsteigen der Hallbergmooser war hart an der Grenze und hätte durchaus anders als nur mit „Gelb“ von Schiedsrichter Jochen Gschwendtner geahndet werden können. In der 50. Minute zog der starke Benjamin Schlettwagner auf der rechten Angriffsseite seinen Gegenspielern davon, seinen Pass in den Strafraum konnte der VfB nur halbherzig klären, Jakob Nüsslein bediente Adis Sistek, doch dessen strammer Schuss ging knapp am kurzen Pfosten vorbei. Hallbergmoos versuchte weiterhin, flott nach vorne zu spielen, konnte aber nicht gefährlich in den Strafraum der Innstädter eindringen. So blieben den Mannen von Coach Michael Schütz nur Distanzschüsse als letztes Mittel, die aber entweder neben das Tor gingen oder von der vielbeinigen Defensivkette abgeblockt wurden. In der 65. Minute dann schließlich das mittlerweile nicht unverdiente 1:0: Schöner Pass auf den in zentraler Position stehenden Fabian Dianko, dieser lässt drei Simbacher aussteigen und haut den Ball aus gut 18 Metern in den Winkel - da gab es für Brenzinger nichts zu halten. Die Führung spielte dem VfB natürlich in die Karten, sie verstärkten die Defensive und hielten den ASCK weiterhin vom eigenen Tor fern. Gut zehn Minuten vor Spielende wurde der Heimelf nach einem üblen Foul an Adis Sistek ein Freistoß aus 20 Metern zugesprochen, aber TW Kozel konnte Haris Sisteks Schuss entschärfen. Bei den Innstädtern ließen nun die Kräfte merklich nach und Hallbergmoos verwaltete das 1:0. Bei den weiteren beiden Gegentreffern halfen die Simbacher ordentlich mit: Ein unmotivierter Pass auf Spielbauer wurde diesem sofort von Georg Ball abgeluchst, dieser läuft alleine auf Brenzinger zu und vollstreckt zur endgültigen Entscheidung (89.). Keine Minute später köpft Florian Straßer über seinen herauslaufenden Keeper und den Rettungsversuch drischt er in die eigenen Maschen - 0:3.

Am Ende eine durchaus verdiente Niederlage, die aber zu hoch ausfiel und das Spielgeschehen nicht unbedingt widerspiegelt.

Wieder gab es für den ASCK Simbach keine Punkte. Die Innstädter blieben damit im achten Spiel in Folge ohne Sieg und sitzen weiter auf dem vorletzten Tabellenplatz fest. Dem Tabellenvierten aus Dachau genügte eine äußerst mittelmäßige Darbietung, um die drei Punkte aus Simbach zu entführen.

Dabei bot die Truppe von Spielertrainer Heiko Schwarz eine sehr engagierte Leistung, trat von Beginn an sehr mutig und entschlossen auf und schien damit auch die Gäste zu überraschen. Schon nach wenigen Minuten verfehlten Alessandro Belleri und Michael Spielbauer mit Fernschüssen das Gehäuse nur knapp. Keine zehn Minuten waren vorbei, da bot sich Haris Sistek die große Chance zur Führung für die Heimelf. Spielbauer zog aus dem Hintergrund ab, das Leder wurde abgeblockt und landete vor den Füßen des Simbacher Linksaußen, der vom linken Strafraumeck draufhielt aber den Kasten um Zentimeter verfehlte. Von den Gästen war bis dato nichts zu sehen. Dann wurde ein langer Ball aus dem Mittelfeld bis fast an die Eckfahne geschlagen, Andreas Roth spielt das Leder noch einmal quer auf David Dworsky, der legt zurück auf Maximilian Bergner an die Strafraumlinie und der Dachauer Mittelfeldmann platziert die Kugel durch zwei Simbacher Verteidiger hindurch ins lange Eck zum 0:1 (14.). Dass der Ball bei Dworsky bereits deutlich die Torauslinie überschritten hatte erkannten leider weder der Linienrichter auf der gegenüberliegenden Seite noch der ansonsten sichere Schiedsrichter Marco Öttl, der an der Strafraumgrenze stand. So gingen die Münchner Vorstädter mit der einzigen gelungenen Aktion in Hälfte Eins in Führung. Die Innstädter mussten sich kurz schütteln, blieben aber auch nach dem Gegentreffer ihrer mutigen Linie treu. Durch frühes stören wurde Dachau ständig unter Druck gesetzt und hatte dadurch deutliche Probleme im Spielaufbau. Die Gäste hatten zwar die reifere Spielanlage, kamen aber kaum einmal in die Gefahrenzone, weil die gut gestaffelte Simbacher Abwehrreihe um Florian Straßer und Dustin Huber sehr umsichtig agierte und viele Bälle abfangen konnte. Auf der anderen Seite fehlte den Innstädtern gerade im letzten Angriffsdrittel oft die nötige Ruhe und Übersicht um wirklich gefährlich zu werden. Kurz vor dem Seitenwechsel die beste Simbacher Gelegenheit, nach Doppelpass mit Adis Sistek tauchte Michael Spielbauer auf einmal alleine vor dem Dachauer Keeper Artem Bykanov auf, doch der Winkel wurde zu spitz und Dachaus Torhüter behielt in diesem Duell die Oberhand. So blieb es zur Pause bei der schmeichelhaften Führung für die Gäste.

Nach dem Seitenwechsel drängte die Heimelf weiter auf den Ausgleich. Heiko Schwarz hinterlief Adis Sistek auf der linken Seite, flankte scharf vors Tor, Alessandro Belleri wurde beim Kopfballversuch gerade noch von einem Abwehrspieler gestört (49.). Wenig später flankte Fabian Hofbauer von links in den Sechzehner, wieder verpasste Belleri die Hereingabe hauchdünn (51.). Und Dachau? Effektiv wie ein abgezocktes Spitzenteam: Eckball von der linken Seite, Zvonimir Kulic steigt hoch und köpft wuchtig ein – 0:2 (58.). Es passte gut zur momentanen Situation der Schwarz-Elf, dass kurz darauf ein Freistoßkracher von Alessandro Belleri nur an die Querlatte klatschte. Die Innstädter rückten nun weiter auf, wollten zumindest den Ehrentreffer erzielen. Dadurch ergaben sich größere Räume für die Gäste, aber sowohl der eingewechselte Marcel Berger als auch Maximilian Bergner verpassten die endgültige Entscheidung. Auf Seiten des ASCK versäumte Michael Spielbauer nach schöner Vorarbeit von Fabian Hofbauer mit einem Schlenzer von der Strafraumgrenze den Anschlusstreffer.

Die Enttäuschung der Innstädter nach dem Schlusspfiff war groß. Gegen den keineswegs überzeugenden ASV Dachau wäre an diesem Tag mehr drin gewesen.

Der ASCK Simbach konnte nach acht sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier einfahren – und das nicht einmal unverdient. Beim favorisierten TSV Bogen erkämpfte sich die Schwarz-Elf einen wichtigen 1:0 Erfolg.

Nach der ordentlichen Leistung und dem unglücklichen 0:2 gegen ASV Dachau stellte Heiko Schwarz nur auf einer Position um: Für Dustin Huber rückte Jens Maser in die Startformation. Die Devise vor der Partie lautete „zumindest einen Punkt mitnehmen“. Die Simbacher kamen zu Beginn aber schlecht in die Begegnung und leisteten sich einige Abspielfehler. Die Gastgeber hätten bereits nach elf Minuten in Führung gehen können, der freigespielte David Smolak scheiterte an TW Fabian Taube und das anschließende Durcheinander im Simbacher Strafraum wurde seitens der Bogener nicht genutzt. Der ASCK bemühte sich nun mehr und kämpfte sich in die Partie. Nach gut 20 Minuten bot sich für Haris Sistek die Chance, aber nach schönem Zuspiel von Heiko Schwarz scheiterte er mit seinem 16-Meter-Kracher am gut reagierenden Lukas Krebecek. Keine zwei Minuten später verfehlte Sistek bei einem Freistoß aus 30 Metern knapp das Gehäuse. In Minute 24 dann die Riesenchance für die Heimelf: Nach einer tollen Kombination durchs Mittelfeld steht Balthasar Sabadus alleine vor Taube, aber zum Glück für Simbach schießt er knapp am Tor vorbei. Die Partie war nun ausgeglichen, Bogen tat sich zusehends schwer gegen die gut verteidigenden Innstädter. Große Tormöglichkeiten blieben bis kurz vor der Pause aus, in der 44. Minute aber hätte Heiko Schwarz fast das 1:0 erzielt: Nach einem weiten Ball verlängerte Alessandro Belleri per Kopf auf Adis Sistek, seinen Flankenball nahm der Simbacher Coach volley und verzog nur knapp. Danach nochmal eine Chance für die Hausherren, aber ein Kopfball aus kurzer Distanz ging daneben.

Im zweiten Abschnitt war die Begegnung weiter hart umkämpft. Die Gäste erwischten den besseren Start, aber Benjamin Schlettwagner scheiterte nach schöner Vorarbeit von Kevin Grobauerund Adis Sistek an Krebecek, der den Ball nur abprallen lassen konnte und zu seinem Glück kein Simbacher Vollstrecker zur Stelle war. In der 57. Minute war es wieder Schlettwagner mit der Möglichkeit zum Führungstreffer: Belleri spielt nach vorne auf Heiko Schwarz, dessen Hereingabe der Italiener dann knapp verfehlt, aber am langen Pfosten kommt Schlettwagner frei zum Abschluss und knallt das Leder neben das Tor. Von den Rautenstädter war zunächst nichts zu sehen. Der ASCK konnte immer wieder gefährlich nach vorne kommen, es fehlte aber das nötige Quäntchen Glück im Abschluss. Erst nach mehr als einer Stunde kamen die Gastgeber zu zwei Halbchancen. In dieser kurzen Drangphase schlugen die Gäste endlich zu: Toller Diagonalball von Grobauer auf Schlettwagner in den 16er, dieser lässt dann TW Krebecek aussteigen und legt quer auf den eingewechselten Jakob Nüsslein, der zum umjubelten 1:0 einschießt (70.). Fünf Minuten später die große Ausgleichschance, aber ein Bogener Stürmer verfehlte das Spielgerät denkbar knapp. Die Partie wurde nun hitziger, kleinere Scharmützel auf beiden Seiten unterband Schiedsrichter Martin Schanderl und zeigte in der 80. Minute gleich vier Akteuren die gelbe Karte – gerecht verteilt mit je zwei pro Team. Simbach verteidigte den knappen Vorsprung mit aller Kraft, auch in der siebenminütigen Nachspielzeit gelang dem TSV aber kein Treffer, obwohl Benjamin Schlettwagner in der 93. Minute mit Gelb-Rot vom Platz flog und die Gastgeber noch zwei gute Möglichkeiten hatten.

Heiko Schwarz: „Wir sind nicht optimal ins Spiel reingekommen, aber Bogen konnte daraus kein Kapital schlagen. Es war wichtig, dass wir ohne Gegentreffer in die Halbzeit gekommen sind. Der Gegner hatte mehr Ballbesitz, wir haben aber gut und leidenschaftlich verteidigt. In meinen Augen haben wir verdient das 1:0 erzielt, am Ende wollten wir den Sieg unbedingt und es freut mich für die Jungs, dass sie sich endlich mal belohnt haben.

Bogens sportlicher Leiter Helmut Muhr sah es ähnlich: „Simbach hat nicht einmal unverdient gewonnen, weil sie giftiger und williger waren.“

Am Dienstag um 20 Uhr erwartet der ASCK Simbach den VfB Hallbergmoos zum Nachholspiel und möchte nun nachlegen.

Der ASCK Simbach bezahlt in der Landesliga Südost weiter Lehrgeld - am Samstag setzte es beim Mitaufsteiger Moosinning eine verdiente 1:3 Niederlage. Da Fabian Taube und Andi Brenzinger nicht zur Verfügung standen, griffen die Innstädter auf „Standby“-Torwart Markus Forst zurück. Ansonsten konnte Heiko Schwarz bis auf die Langzeitverletzten aus dem Vollen schöpfen.

Bei guten äußeren Bedingungen gelang der Heimelf der bessere Start. Bereits nach nicht mal einer Minute erschienen sie nach einem unnötigen Ballverlust zum ersten Mal gefährlich vor dem Simbacher Kasten, aber Peter Werndl verzog über das Tor. Der ASCK produzierte in der Folge weiterhin viele Abspielfehler und konnte dadurch nicht lange den Ball in den eigenen Reihen halten. Nach knapp einer Viertelstunde musste Forst zum ersten Mal hinter sich greifen: Langer Ball von Florian Straßer in die Hälfte der Moosinninger, die sofort das Leder erkämpfen, Kaan Cay lupft über die Innenverteidigung hinweg in den Lauf von Alexander Auerweck, der zum 1:0 abschließt. Drei Minuten später die erste gelungene Aktion der Innstädter, als Kevin Grobauer wunderbar auf Alessandro Belleri spielt, der frei vor Torwart Hornof auftaucht, aber ihn nur anschießt - da war durchaus mehr drin. Die Gastgeber konnten weiter munter nach vorne spielen, die Zuteilung im Simbacher Mittelfeld war meist unzureichend. Markus Forst lenkte in der 25. Minute einen Schuss von Peter Werndl aus kurzer Distanz an den Pfosten. Eine weitere gute Möglichkeit vergab Cay, sein Schuss aus 18 Metern strich knapp über den Querbalken. Danach nochmals die große Ausgleichschance für den ASCK, aber Grobauer konnte das schöne Zuspiel von Belleri nicht verwerten und schoss aus aussichtsreicher Position neben das Tor. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit eine Dreifachchance für Moosinning: Zunächst scheitert Auerweck an Forst, den Nachschuss setzt er an den Pfosten und Cay drischt das Leder aus zehn Metern über den verwaisten Kasten.

Auch im zweiten Abschnitt änderte sich nicht viel. Weiterhin unnötige Ballverluste auf Seiten der Simbacher und der FC hatte die Lage ohne größere Probleme im Griff. Nach gut einer Stunde muss die Heimelf das 2:0 machen, aber nach Cays Pfostentreffer verhinderte Forst mit einer Glanzparade gegen den alleine vor ihm stehenden Werndl. Fünf Minuten später macht es aber Christian Reiser besser und verwertet einen Pass von Werndl aus 20 Metern unhaltbar. In der 72. Minute dann die Entscheidung: Nach einer Simbacher Ecke geht es ganz schnell in die andere Richtung und der überragende Cay krönt seine Leistung mit einem Tor aus 25 Metern. Auch hier hatte Markus Forst keine Abwehrchance. Zehn Minuten vor Ende hob Belleri das Spielgerät zwar über den Torwart, aber auch über den Kasten. Kurz danach sorgte der eingewechselte Patrick Zierer für den Ehrentreffer, er verwertete eine gute Hereingabe von Haris Sistek aus kurzer Distanz. Moosinning hatte durch Auerweck nochmals die Möglichkeit zu erhöhen, aber er scheiterte nochmals am Pfosten. So blieb es am Ende beim ungefährdeten 3:1 Erfolg für das Team aus dem westlichen Landkreis Erding. Für Simbach wird es nun höchste Zeit, endlich wieder Punkte einzufahren. Mit momentan acht Zählern läuft man Gefahr, die Konkurrenz aus den Augen zu verlieren. Am Samstag gegen Dachau ist ein Sieg daher eigentlich schon Pflicht.
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